1903 von den beiden Architekten und Sezessionsmitgliedern Koloman Moser und Josef Hoffmann sowie dem Großindustriellen Fritz Waerndorfer gegründet war die Wiener Werkstätte ein Pionierprojekt im europäischen Kunstraum. Durch engste Zusammenarbeit von Handwerkern und Entwerfern entstanden Kunstobjekte von bis dahin kaum gekannter Qualität und Ausdruckskraft. Bedeutende Architekten und Künstler entwarfen in der Wiener Werkstätte von Metallarbeiten über Ledereinbände bis hin zu Mode und Keramik alle erdenklichen Gegenstände.